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Apple investiert: Standort München wird für über eine Milliarde Euro weiter ausgebaut

Mit einer Investition von über einer Milliarde Euro möchte Apple seinen Münchner Standort weiter ausbauen. In der bayerischen Landeshauptstadt ist schon heute die europaweit größte Entwicklungsabteilung für Chips und drahtlose Technologien angesiedelt – diesen Vorsprung möchte der Technologieriese weiter ausbauen. Nur wenige hundert Meter Luftlinie vom Google-Zweigsitz entfernt entstehen mehrere hundert neue Arbeitsplätze.

Bedeutung des Münchner Standortes

Die Geschichte von Apple und dem Standort München beginnt im Jahr 1981. Hier begann das Unternehmen mit rund zehn Mitarbeitern, die insbesondere im Verkaufs- und Servicebereich eingesetzt waren. Bis heute ist Apple in Deutschland auf über 4000 Mitarbeiter angewachsen, die neben der Bearbeitung von Kundenanliegen auch die technische Betreuung und Entwicklung zur Aufgabe haben.

Im Jahr 2015 begann der Konzern mit dem Aufbau des Bavarian Design Centers in München, in dem mittlerweile über 350 Ingenieure an neuen Technologien insbesondere im Bereich der Chipentwicklung arbeiten. Erklärtes Ziel ist dabei, unabhängiger von externen Anbietern zu werden und immer mehr Technologien mit eigenem Knowhow zu entwickeln. Apple-CEO Tim Cook kündigte erfreuliche Zukunftsaussichten in Zusammenarbeit mit der Stadt München an.

Die reibungslose Integration von Hardware und Software bei gleichzeitig fortlaufender Weiterentwicklung bestehender Technologien sollen dabei den Alltag von Millionen Apple-Usern noch besser und intuitiver machen. Der neue Standort mit über 30.000 Quadratmetern soll Ende 2022 seinen regulären Betrieb aufnehmen, aktuell laufen die Um- und Ausbauarbeiten auf Hochtouren.

Industrie, Technologie und Nachhaltigkeit

Alle Betriebs- und Verwaltungsgebäude des Technik-Giganten werden zu 100 Prozent mit nachhaltig gewonnener Energie betrieben. Damit leistet Apple einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz und gibt der Stadt mit umfassenden Grünanlagen ein Stück Natur zurück. Bis 2030 möchte nicht nur der Konzern selbst zu 100 Prozent CO2-neutral arbeiten, sondern dieses Ziel auch in seinen Lieferketten einhalten. Diverse Unternehmen in der gesamten Bundesrepublik haben sich diesem Vorhaben bereits angeschlossen.

Einige Daten und Fakten zu Apples Klimaschutzbemühungen:

  • Vollständige LEED-Zertifizierung aller Betriebsgebäude.
  • Investments in erneuerbare Energien.
  • Zusammenarbeit mit nachhaltig agierenden deutschen Unternehmen.

Außerdem unterstützt der Konzern die Münchner Tafel und spendet für jeden Mitarbeiter, der sich ehrenamtlich engagiert, pro Stunde einen Euro an eine frei wählbare Wohltätigkeitsorganisation. Seit der Gründung des Programms „Apple Giving“ sind auf diese Weise bis heute rund 600 Millionen Euro an Spenden zusammengekommen – wohlgemerkt durch freiwilliges Engagement von Apple-Mitarbeitern.

Apple iPad Pro 2021: Nicht nur in München gibt es Neuigkeiten

Neben dem Standortausbau in München gibt es zahlreiche weitere Neuheiten von Apple. Eine der bedeutendsten ist sicherlich das neue iPad Pro 2021, das auf technischer Seite mit zahlreichen Features daherkommen wird.

So könnte das neue iPad weiterhin in zwei Größen daherkommen – soweit nichts Neues. Dabei soll Apple jedoch erstmals auf ein Mini-LED-Display setzen, bei dem zahlreiche Dioden die Ausleuchtung des Bildschirms übernehmen. Der größte Vorteil der Technologie besteht in der deutlich kontrastreicheren Darstellung von Inhalten, da immer nur die tatsächlich benötigten Flächen beleuchtet werden.

Leaks zufolge spendiert Apple seinem Flaggschiff-Tablet außerdem den M1-Chip, der sich bereits in diversen Mac-Modellen sowie dem MacBook findet. Der leistungsstarke Prozessor verbessert das Arbeitstempo nochmal deutlich, was in Kombination mit dem neuen High-End-Display sicher keine schlechten Aussichten verspricht. Zusätzlich soll das neue iPad Thunderbolt für noch höhere Übertragungsraten bieten und mit diversen Monitoren kompatibel sein. Besonderheit ist hier insbesondere die Verwendung mit mehr als einem externen Monitor, die bisher noch nicht bzw. nur bei sehr wenigen Apps möglich ist.

Apple und Corona: Bislang keine Beeinträchtigungen

Wie wir bereits in einem unserer letzten Artikel geschrieben haben, zeigt sich der Technologieriese Apple bislang weitgehend unbeeindruckt von der weltweiten Corona-Pandemie. Neben zahlreichen Neuvorstellungen, die vermutlich auch dieses Jahr noch nicht vor Ort stattfinden können, sind auch die Umsatz- und Verkaufszahlen vielversprechend. Zahlreiche Leaks bieten außerdem viel Stoff für freudige Spekulationen.

Übrigens: Im vierten Quartal des Jahres sollen gleich mehrere neue Notebooks vorgestellt werden. Darunter befinden sich neben einer neuen Generation des MacBook Air auch zwei 14- bzw. 16-Zoll-Varianten, bei denen umfassende Display-Updates die wohl spektakulärste Neuerung darstellen. Alle Modelle sollen zu attraktiven Preisen auf den Markt kommen und könnten damit ein weiteres Mal die Verkaufsrekorde der Vorgänger brechen.

Neue Datenschutz-Pläne

Apple möchte Usern ab den kommenden iOS-Updates mehr Kontrolle über ihre Daten geben. So sollen Nutzer etwa selbst entscheiden, welche Daten Apps wie Facebook und Co. sammeln und weiterverarbeiten dürfen. Insbesondere Facebook wettert seit Monaten gegen diese Pläne, weil das eigene Geschäftsmodell unter der „Einzelfreigabe“ persönlicher Daten erheblich leiden könnte. Dabei betrachtet das soziale Netzwerk den Technologie-Giganten mittlerweile als seinen größten Konkurrenten.

Wir finden die zusätzlichen Datenschutzbemühungen gut und sehen sie als einen Schritt in die richtige Richtung. Denn nur so behalten User ihr Vertrauen in Apple und seine Produkte. Außerdem trägt der Konzern mit entsprechenden Maßnahmen seiner Verantwortung für höchstpersönliche Inhalte von hunderten Millionen Kunden Rechnung und schafft Transparenz. Letztere wird in der heutigen Zeit in allen Bereichen immer wichtiger.

Fazit: Apple schaut in eine vielversprechende Zukunft

Neben dem Standortausbau in München, der neben der hiesigen Wirtschaft auch die Entwicklung neuer Technologien maßgeblich vorantreiben wird, blicken Apple-Fans in diesem und kommenden Jahre ein eine aussichtsreiche Zukunft. Dabei dürfen wir uns auf zahlreiche Neuentwicklungen freuen, die nicht nur untereinander besser harmonieren, sondern gleichzeitig eine bessere Kontrolle über die eigenen Daten ermöglichen.

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