VPN einrichten und sicher surfen auf iPad und iPhone

Wer auf seinem iPhone ein VPN – das virtuelle private Netzwerk – nutzt, der öffnet eine Vielzahl neuer Tore. Denn mit VPN können Webseiten besucht werden, die ansonsten gesperrt sind. Wer sich beispielsweise in einem Land befindet, in dem Teile des Internets zensiert werden, kann hier den entsprechenden Standort – beispielsweise Deutschland – wählen und sodann problemlos alle Internetseiten öffnen. Zudem erhöht die VPN-Verbindung die Sicherheit und man bleibt anonym. Eine absolut vielversprechende Kombination.

Warum VPN?

Wird mit dem iPhone im Internet gesurft, so mag es ratsam sein, sich mit VPN auseinanderzusetzen. Dabei handelt es sich um einen Dienst, der die Internetverbindung über im Ausland sitzende Server leitet. Somit können der Provider und der Webseitenbetreiber nicht mehr in Erfahrung bringen, aus welchem Land die Internetseite aufgerufen wird – dies deshalb, da die IP-Adresse verschlüsselt wird.

Bevor VPN am iPhone eingerichtet wird, muss jedoch ein Abonnement bei einem entsprechenden Anbieter abgeschlossen werden. Wichtig ist, dass man sich im Vorfeld mit den unterschiedlichen Angeboten auseinandersetzt. Dabei sind in erster Linie der Preis und die Leistungen zu berücksichtigen. Wer sich nach dem Vergleich unsicher ist oder sich erst gar nicht entscheiden kann, sollte einen Blick auf die im World Wide Web zu findenden Erfahrungsberichte werfen. So bekommt man relativ schnell einen Überblick, welche VPN Anbieter empfehlenswert sind und von welchen Anbietern man besser die Finger lassen sollte.

Tipp: Im Apple App Store findet man unter anderem auch kostenfreie VPN Apps, die ausgesprochen gute Bewertungen haben und des Weiteren mit bereits vorkonfigurierten Einstellungen punkten. Somit spart man sich die manuelle Einrichtung.

Worauf bei der manuellen Konfiguration geachtet werden muss

Aber keine Sorge – die manuelle Einrichtung stellt keine großartige Herausforderung dar. Zu Beginn muss einmal der Bereich Einstellungen des iPhones bzw. iPads aufgerufen werden. Nun wird auf den Punkt „Allgemein“ getippt. In weiterer Folge tippt man etwas weiter unten auf den Punkt „VPN“. Jetzt auf „VPN hinzufügen“ tippen. An dieser Stelle sind sodann die Informationen über die VPN-Verbindung einzutragen. Dazu gehören unter anderem der Server- wie der Benutzername und das Passwort.

Wurden die Informationen korrekt eingetragen, so ist sodann auf „Fertig“ zu klicken – der Vorgang ist somit abgeschlossen. Nun kann mit dem iPhone oder iPad absolut sicher und anonym im Internet gesurft sein.

Mit den Browsern Tor und Opera im Internet surfen

Der gewählte VPN Client kann natürlich auch über den Rechner genutzt werden. Hier stehen unter anderem aber auch zwei Browser zur Verfügung, die sodann ebenfalls die Sicherheit erhöhen. Einerseits handelt es sich um den Webbrowser Opera, andererseits um den Tor Browser.

Der Tor Browser greift nach jedem neuerlichen Start auf eine neue Internet Protocol-Adresse zu. Diese bezieht er aus dem Tor-Netzwerk. Aufgrund der Tatsache, dass hier stets eine neue Adresse erscheint, wird also nie mit der tatsächlichen IP-Adresse gesurft. Somit kann der tatsächliche Standort verheimlicht werden. Des Weiteren sorgt eine integrierte Add on dafür, dass JavaScript-Inhalte, die potentiell gefährlich sind, automatisch geblockt werden. Das heißt, man schützt seinen Rechner vor möglicher Schadsoftware.

Die zweite Möglichkeit stellt Opera dar. Zwar mag der Browser nicht so bekannt wie Google Chrome oder Mozilla Firefox sein, punktet aber mit zwei Alleinstellungsmerkmalen, die vor allem jene Nutzer überzeugen, die besonderen Wert auf Anonymität legen. Denn Opera verschleiert die IP-Adresse. Das heißt, die Webseiten werden stets mit einer anderen IP-Adresse aufgerufen. Dieses Feature bietet kein anderer Webbrowser.

Des Weiteren gibt es keine Begrenzung beim Datentransfer. In der Regel sind kostenfreie VPN Anbieter nicht so großzügig und limitieren die Datenmenge.

Wie gefährlich sind öffentliche WLAN-Netzwerke?

Möchte man im Netz anonym bleiben, so ist es ratsam, eine VPN-Verbindung aufzubauen. So aber auch, wenn in einem öffentlichen WLAN-Netzwerk gesurft wird. Denn wer eine Internetverbindung nutzt, die nicht mit einem Passwort gesichert ist, der setzt sich einer nicht zu unterschätzenden Gefahr aus.

Letztlich lauern überall Cyberkriminelle, die nur darauf warten, persönliche Daten abzufangen. Das heißt, man sollte nur einem öffentlichen WLAN-Netzwerk beitreten, wenn man sich entsprechend mit einer VPN-Verbindung abgesichert hat.

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