Wenn der Drucker nicht mehr druckt

Nichts ist ärgerlicher, als wenn wichtige Schriftstücke ausgedruckt werden müssen und der Drucker plötzlich seinen Dienst versagt. Das kann eine ganze Reihe von Ursachen haben, die sich teilweise schnell und mit geringem Aufwand auch selbst beheben lassen.

Das sind die häufigsten Fehler

Wenn der Drucker nicht mehr druckt, sollte der User zunächst einmal überprüfen, ob das Gerät eingeschaltet und korrekt angeschlossen ist. Möglicherweise hilft es auch, die USB-Buchse zu wechseln und den Rechner neu zu starten. Ist der Drucker an ein Netzwerk angeschlossen, können hinter dem Problem noch weitere Verbindungsprobleme bestehen.

Zu den häufigen Fehlerquellen gehören auch Papierstaus und leere Tintenpatronen, was aber von den Geräten ohnehin meist angezeigt wird. Überprüfen sollte der User außerdem, ob die Klappe geschlossen ist. Unter Umständen kann es aber auch sein, dass der Drucker im Rechner nicht als Standarddrucker definiert ist, weshalb die Druckaufträge im Nirvana verschwinden.

Versagt der Drucker während eines laufenden Druckauftrags plötzlich seinen Dienst, wurde der Druckauftrag möglicherweise nicht komplett übermittelt. Hier kann es hilfreich sein, den Druckauftrag erneut zu senden.

Bei Tintenstrahldruckern kann es auch vorkommen, dass der Druckkopf verstopft ist. Sobald dieser gereinigt ist, sollte das Gerät wieder einwandfrei funktionieren.

Wenn der Druckkopf verstopft ist

Der Druckkopf eines Tintenstrahlers kann verstopfen, wenn der Drucker nur unregelmäßig genutzt wird oder hohen Temperaturen ausgesetzt ist. Dann besteht nämlich die Gefahr, dass die Tinte austrocknet. Diese Gefahr besteht übrigens vor allem bei Geräten der neuesten Generationen. Denn die modernen Tintenstrahler drucken feiner, um das Schriftbild zu verbessern. Das wiederum erhöht jedoch die Gefahr, dass der Druckkopf verstopft.

Vor der Reinigung des Druckkopfes sollten die betroffenen User zunächst überprüfen, ob vielleicht lediglich die Tinte in der Druckerpatrone eingetrocknet ist. Sollte die Reinigung des Druckkopfes notwendig sein, sollten keinesfalls Hausmittel verwendet werden, die immer wieder empfohlen werden. Dabei handelt es sich beispielsweise um Alkohol, Nagellackentferner oder Essig. Schließlich handelte es sich beim Druckkopf um ein empfindliches elektrisches Bauteil, welches keinesfalls mit Chemikalien oder einer scharfen Flüssigkeit in Kontakt kommen sollte. Die bessere Alternative dazu sind spezielle Reiniger für Druckköpfe und Düsen.

Allenfalls destilliertes Wasser aus der Apotheke kann noch als Reiniger für den Druckkopf in Frage kommen. Auf keinen Fall sollten die Betroffenen aber auf die Idee kommen, den Druckkopf mit Hilfe von Leitungswasser reinigen zu wollen. Der Grund dafür ist simpel: Leitungswasser enthält mikroskopisch kleine Schwebeteilchen. Und diese haben eher den Gegenteiligen als den gewünschten Effekt. Sprich: Die Verstopfung des Druckkopfes verschlimmert sich.

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