Apple Arcade wird sich bald einem gesättigten Videospiel-Markt stellen müssen

Eigentlich fast jedes neue Apple Produkt erzeugt eine Welle der Erwartung und Begeisterung bei der Veröffentlichung. Von neuen iPhones zu Airpods, Apple TV bis hin zu Macbooks – Immer gibt es eine massive Reaktion der Medien und der Horden von Apple-Fans auf der ganzen Welt. Und Apple hat entscheidenden und kommerziellen Erfolg, so wie es meist der Fall ist.

Doch man kann argumentieren, dass Apple Arcade, der Abo-Gaming-Service, welcher im September 2019 veröffentlicht wurde, eine stillere Reaktion als das durchschnittliche Apple-Produkt hervorgerufen hat. Es ist kein Flop und viele Apple-Nutzer haben sich bereits angemeldet. Doch Apple Arcade muss sich vielen Herausforderungen stellen und es ist unklar, wo die Wachstumsstrategie liegt.

Doch erst eine kurze Zusammenfassung von Apple Arcade, bevor wir die Herausforderungen, die der Service meistern muss, betrachten: Das Abonnement, welches 50 Euro jährlich kostet, bietet einem Zugriff auf eine große Auswahl von Spielen auf allen Apple Geräten über die iCloud, bei denen keine Werbung gezeigt wird und es keine In-Game-Käufe gibt. Dies ist unglaublich günstig, allerdings verzichtet man auf die großen Triple-A Videospiele. Apple Arcade setzt sich als Ziel, Familien zu unterhalten und ist eine gute Wahl, wenn man seine Gaming-Ambitionen nicht zu hoch ansetzt.

Apple hat ein starkes „Ökosystem“

Natürlich hat Apple oft einen Vorteil gegenüber Konkurrenten; Dieser ist, dass die Kunden innerhalb des Orbits der Apple Produkte bleiben. Dieses Phänomen wird als „Ökosystem“ bezeichnet, was bedeutet, dass man sich eher Apple TV oder Apple Arcade zulegt, falls man Apple Hardware besitzt.

Doch wenn es um Gaming geht, hat Apple starke Konkurrenz und es ist sehr verlockend, dafür die Grenzen des Apple-Ökosystems zu überschreiten. Google Stadia, Xbox Game Pass, PlayStation Now, EA Access und einige andere Abonnements sind aktuell verfügbar und bringen viele Vorteile mit, die Apple nicht bieten kann – unter anderem eine größere Auswahl an Spielen. Alternativen zu Apple Arcade sind häufig etwas teurer, allerdings nicht viel.

Cloud-basiertes Streaming wird die 2020er dominieren

Während die traditionellen Konsolengiganten Sony und Microsoft eine neue PlayStation und Xbox Ende 2020 veröffentlichen (laut Berichten), liegt der Fokus aktuell mehr auf Cloud-basierten Streaming-Services, welche großen Druck auf Apple Arcade ausüben werden. Google Stadia ist für einen großen Aufschwung im Jahr 2020 bereit, doch Apple wird vor allem den Einfluss von Microsofts Projekt xCloud mit Sorge betrachten, sowie die Gerüchte, dass Amazon auch einen eigenen Spiele-Streaming-Service veröffentlichen will.

Der Punkt ist, dass der Markt gesättigt ist. Die 2020er Jahre werden die Art und Weise, wie wir die Spiele sehen, stark verändern. Im Falle eines Online-Casinos bieten diese in Echtzeit Erfahrungen mit der Modalität eines „Live-Casinos“, bei dem Sie Blackjack, Baccarat, Casino Holdem und Roulette spielen können. Zum Beispiel können klassische Spiele wie Online Roulette von Anfängern und erfahrenen Spielern gespielt werden. Die Welt des Online-Glücksspiels bietet viele verschiedene Erlebnisse, die direkt miteinander konkurrieren, ohne das Online-Kasinospiel, die Videospiele, die Sportwetten zu drosseln, um nur einige zu nennen.

Alle diese Bereiche der Konkurrenz werden problematisch für Apple sein. Spielt das wirklich eine Rolle? Schlussendlich ist es die Hardware, die am wichtigsten ist. Doch Apple sollte dies nicht auf die leichte Schulter nehmen und wird vor einer großen Herausforderung stehen, um Arcade zur ersten Wahl bei Gamern zu machen.

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