Redaktion

Über Redaktion

Hallo, wir sind die appletutorials.de-Redaktion und haben Spaß daran, unser Wissen rund um Mac für Anfänger einfach und verständlich anderen weiterzugeben. Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns gerne eine Mail.

Autor Archiv | Redaktion

5 Sicherheitstipps für iPhone-Nutzer

Viele iPhone-Nutzer sind nach wie vor der Meinung, dass sie es nicht nötig hätten, Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, da iOS sowieso schon sicher genug ist und es quasi unmöglich wäre, sich damit Malware oder andere Schadsoftware aufs Handy zu holen. Dies stimmt so nicht ganz.

iOS ist zwar tatsächlich sicherer als andere Betriebssysteme und macht es Hackern sehr viel schwerer als beispielsweise Android, Viren und Malware herzustellen, aber unmöglich ist es sicher nicht. Deshalb kann es auch nicht schaden, ein paar Sicherheitsmaßnahmen zu befolgen. Diese sind im Handumdrehen durchgeführt und setzen kein bestimmtes Fachwissen voraus.

Welche Sicherheitsmaßnahmen sinnvoll sind und wie man diese umsetzen kann, soll in diesem Artikel erläutert werden.

Welche Sicherheitsrisiken bestehen überhaupt beim iPhone?

iOS-Nutzer sind zwar im Vergleich zu Windows- oder Android-Nutzern sehr viel besser gegen Viren und Malware geschützt, aber dennoch kann es auch das iPhone treffen. In der Vergangenheit kam es bereits öfter zu Fällen, in denen iPhones von Malware befallen wurden. Das sind die bekanntesten:

  • Eine Malware namens WireLurker hatte es 2014 auf iPhones, iPads und Macs abgesehen.
  • 2015 wurden durch die Schadsoftware Xcode Ghost zahlreiche Apps, die Malware enthielten in den App Store eingeschleust. Im selben Jahr stahlen Hacker mit der KeyRaider-Malware Daten von 225.000 Nutzerkonten.
  • Auch 2017, vor der Veröffentlichung von iOS 10.3, kam es zu einem Vorfall. Hacker konnten iPhone-Nutzer in endlosen Pop-up-Schleifen gefangen halten.
  • Ebenfalls 2017 kam heraus, dass die CIA Zero-Day-Lücken zum Knacken von iPhones nutzte.

Diese Vorfälle zeigen also, dass es keinesfalls unmöglich ist, ein iPhone mit Malware zu infizieren.

Diese Sicherheitsmaßnahmen für das iPhone sind sinnvoll

  • Aktivierung automatischer iOS-Updates

Wie für jedes Betriebssystem und jede Software sind auch für das iPhone Aktualisierungen von entscheidender Bedeutung für die Sicherheit. Durch Updates von Apps und Betriebssystem werden Sicherheitslücken geschlossen, die von Cyberkriminellen ausgenutzt werden könnten. Dies geschieht meist durch sogenannte Exploits. Das sind Programmcodes, die auf spezielle Sicherheitslücken abzielen und so allein durch das Öffnen einer Webseite oder E-Mail das Gerät infizieren.

Um zu überprüfen, ob automatische Updates aktiviert sind, geht man unter dem Menüpunkt Einstellungen auf Allgemein. Dort sucht man unter Softwareupdate nach Automatische Updates.

  • „Mein iPhone suchen“ aktivieren

Dies ist die Ortungssoftware von Apple, die serienmäßig integriert ist. Mit deren Hilfe ist es möglich, ein verlorenes oder gestohlenes iPhone zu orten. Aber nicht nur das ist möglich, sondern auch andere Sicherheitsfunktionen sind integriert. So kann man zum Beispiel mit der Aktivierungssperre aus der Ferne verhindern, dass Fremde, im Falle eines Diebstahls oder Verlustes, Zugriff auf das iPhone erhalten. Um diese Funktion deaktivieren zu können, sind Apple-ID und Passwort des Nutzers erforderlich.

Die Funktion „Mein iPhone suchen“ aktiviert man, indem man im Menüpunkt Einstellungen den eigenen Benutzernamen anwählt und dort auf iCloud klickt. Scrollt man nach unten findet man den Punkt Mein iPhone suchen. Um dies zu aktivieren streicht man über den Bildschirm und aktiviert Letzten Standort senden. Abschließend muss noch die Apple-ID eingegeben werden.

  • Deaktivierung der Sperrbildschirmoptionen

Beim iPhone sind einige Schnellzugriffe auch vom Sperrbildschirm aus möglich. Zum Beispiel kann man auf Kamera, Wallet und WLAN- und Bluetooth-Verbindungen zugreifen. So haben andere zwar keinen uneingeschränkten Zugriff auf das Smartphone, aber doch eventuell auf bestimmte persönliche Daten.

Die Steuerelemente auf dem Sperrbildschirm lassen sich deaktivieren, indem man unter Einstellungen zu Kontrollzentrum geht. Hier kann man dann beliebige Steuerelemente deaktivieren.

  • Nutzung eines VPN-Netzes

Durch ein VPN – ein virtuelles privates Netzwerk – ist es möglich, eine private und geschützte Verbindung herzustellen, egal wo. Alle Daten, die man sendet oder empfängt werden verschlüsselt und durch eine Art Tunnel übertragen. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn man öffentliche Hotspots nutzt, auf die jeder ungeschützten Zugriff hat.

Ein VPN ist übrigens immer eine gute Idee. Auch Android-Nutzer sollten darüber nachdenken, sich einen VPN-Anbieter zu suchen.

  • Zusätzliche Verschlüsselung beim Backup verwenden 

Beim Backup wird eine Kopie all der Daten, die auf dem Smartphone gespeichert sind, erstellt. Diese Kopie sollte auch geschützt werden. Backups sollten über eine Verbindung mit dem Computer und iTunes erstellt werden. Es ist möglich, iTunes so einzustellen, dass Backups automatisch verschlüsselt werden.

Dazu öffnet man iTunes. Im Abschnitt Backups findet man ein Kontrollkästchen mit der Funktion iPhone-Backup verschlüsseln. Abschließend muss noch ein Passwort erstellt werden.

Man kann also sehen, dass es nicht wirklich schwierig ist, die größtmögliche Sicherheit für das Apple-Gerät herauszuholen. Meist genügen dafür wenige Handgriffe beziehungsweise ein paar Klicks auf dem Smartphone. Und das ist für die Sicherheit der persönlichen Daten wohl kaum zu viel verlangt.

5 Sicherheitstipps für iPhone-Nutzer
3.84 (76.84%) 19 Bewertungen

Kommentare sind geschlossen

Webhosting – worauf kommt es an?

Sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen, die eine eigene Homepage ins Netz stellen möchten, sind auf die Serviceleistungen eines Providers angewiesen. Dieser Dienstleister stellt dem Kunden gegen eine monatliche Gebühr den nötigen Speicherplatz zur Verfügung, damit die Webseite auch online gehen kann und von allen erdenklichen Endgeräten aus aufgerufen werden kann.

Die wichtigsten Eigenschaften

Angemietet werden kann der Speicherplatz auf sogenannten dezidierten, also realen, oder virtuellen Servern. Letztere haben den Vorteil, dass den Kunden hier in aller Regel mehr Unterseiten zur Verfügung stehen. Zudem können sie hier meist auch eigene Software oder Programme von anderen Anbietern verwenden. Der Begriff virtueller Speicher ist jedoch etwas irreführend. Denn er bedeutet nicht mehr, als dass der Besitzer des Servers seine Kapazitäten an mehrere Kunden zugleich vermietet. Dafür ist hier die monatliche Gebühr auch niedriger als wenn der Kunde einen Server zur alleinigen und exklusiven Nutzung anmietet.

Lässt sich die Seite von allen Systemen und Geräten aus abrufen?

Wichtig ist für Webmaster vorallem die Kompatibilität mit anderen Systemen. Das gilt insbesondere, wenn das Hosting mit Rechnern von Apple aus erfolgt. Services wie beispielsweise Apple-Mail müssen mit jenen von Microsoft harmonisieren, um einen fehlerfreien Datenaustausch zu gewährleisten. Schließlich nutzen auch PC-Nutzer mittlerweile zunehmend Services und diverse Geräte von Apple wie etwa iCloud oder das iPhone. In diesem Fall ist jedoch der Anwender gefragt, für eine reibungslose Synchronisation zu sorgen. Bei der Darstellung von Webseiten liegt das Problem hingegen beim Webmaster. Er ist also gut beraten, wenn er die Seite von verschiedenen Endgeräten wie Smartphones, Tablets und PCs aus aufruft, um mögliche Fehlerquellen zu erkennen, bevor die Seite endgültig online geht.

Ein führender Anbieter aus Deutschland

In Tests landet der deutsche Anbieter Webgo mit schöner Regelmäßigkeit unter den führenden Anbietern in Sachen Webhosting, so die Webgo Erfahrungen. Für das Hamburger Unternehmen sprechen nach Meinung der zufriedenen Stammkunden sowohl das insgesamt günstige Angebot als auch die stabilen Systeme. Dennoch sollten Kunden, die hier ein Webspace-Paket buchen wollen, auf einige Details achten. Denn welche Leistungen der Betreiber einer Webseite im Einzelfall braucht, können von Projekt zu Projekt äußerst unterschiedlich ausfallen.

Darüber hinaus hat Webgo maßgeschneiderte Angebote für Projekte in jeder Größenordnung – von Paketen für kleine Blogs, die eher hobbymäßig betrieben werden, bis hin zu leistungsstarken Paketen für Firmenkunden. Positiv fällt außerdem ins Gewicht, dass das Angebot dieses Providers äußerst benutzerfreundlich gestaltet ist.

Warum es sich nicht lohnt, selbst zu hosten

Natürlich stellt sich für den Betreiber einer Webseite die Frage, ob es unterm Strich vielleicht dauerhaft nicht günstiger ist, sich selbst einen eigenen Server anzuschaffen. Diese Frage stellt sich insbesondere bei Firmenkunden. Allerdings müssen diese bedenken, dass es mit der Anschaffung eines teuren Servers allein noch nicht getan ist. Denn intern muss auch das notwendige IT-Fachwissen vorhanden sein, um einen dauerhaften Betrieb sicherzustellen. Es müsste also zusätzliches Personal eingestellt werden, das wiederum mit der Wartung eines einzigen Servers nicht ausgelastet ist, was die Kosten-Nutzen-Relation natürlich erheblich verschlechtert.

Webhosting – worauf kommt es an?
3 (60%) 4 Bewertungen

Kommentare sind geschlossen

So finden Sie heraus, ob Ihr iPhone gehackt wurde

Sie haben den Verdacht, dass Ihr iPhone gehackt worden sein könnte? Dann sollten Sie nicht leichtfertig sein und hoffen, dass schon nichts passiert ist, sondern Maßnahmen ergreifen. Schließlich geht es nicht nur darum, dass Ihr Gerät außer Gefecht gesetzt werden kann, sondern auch um Ihre persönlichen Daten, die Sie bestimmt nicht in den Händen von Kriminellen wissen wollen. In diesem Artikel erklären wir, wie Sie herausfinden, ob Ihr Verdacht begründet ist und Ihr iPhone wirklich gehackt wurde. Außerdem zeigen wir auf, was Sie tun können, falls es tatsächlich soweit kommt und wie Sie Ihr iPhone schützen können.

Kennen Sie „Jailbreak“?

Zunächst einmal sollten Sie sich die Frage stellen, ob Sie mit dem Begriff „Jailbreak“ etwas anfangen können. Ist dies nicht der Fall, ist es schon einmal recht unwahrscheinlich, dass Sie Opfer eines Hacks geworden sind. Denn es sind hauptsächlich iPhones mit Jailbreak, die von Hacking betroffen sind. Durch einen „Jailbreak“ ist es möglich, alternative App Stores zu nutzen und dort Apps aus unautorisierten Quellen zu laden und Einstellungen zu verändern, die tief ins System hinein reichen. Falls Ihr Gerät nicht mit einem „Jailbreak“ versehen ist, können Sie nur vom Apple Store autorisierte Apps herunterladen und Apple setzt die Messlatte für Apps, die es in den Store schaffen, sehr hoch. Deshalb ist es ohne „Jailbreak“ eher selten, dass iPhones gehackt werden.

Woran erkenne ich, dass mein iPhone gehackt wurde?

Apple macht es Cyberkriminellen dank zahlreicher Sicherheitsmaßnahmen zwar sehr schwierig, Viren für iOS zu entwickeln, allerdings sind iPhones trotzdem nicht gegen Trojaner gefeit. Woran erkennen Sie also, dass sich Schadsoftware auf Ihrem Handy befindet?

  1. Seien Sie auf jeden Fall wachsam, wenn sich Ihr Gerät für einen längeren Zeitraum in den Händen einer fremden Person befunden hat. In diesem Fall könnte der potentielle Hacker in aller Ruhe Malware auf Ihrem Handy installiert haben. Überprüfen Sie daher Ihr Gerät ganz genau.
  2. Wenn Sie tatsächlich Apps auf Ihrem iPhone finden, die Sie noch nie zuvor gesehen haben, dann handelt es sich sehr wahrscheinlich um Schad- oder Spionagesoftware. Es lohnt sich auch, einen Blick in die Einstellungen zu werfen und zu prüfen, ob dort irgendetwas geändert wurde.
  3. Ihr iPhone reagiert nicht mehr, egal welche Anwendung Sie öffnen wollen? Dann können Sie sich ziemlich sicher sein, dass Hacker am Werk waren, die Lösegeld dafür fordern, dass sie Ihnen den Zugriff auf Ihr Handy wieder gewähren.
  4. Auch wenn Ihre Handy-Rechnung plötzlich den normalen Betrag bei Weitem übersteigt, sollten Sie hellhörig werden. Teilweise nutzen Hacker teure Dienste über das gehackte Mobilfunkkonto. Dies gilt auch, wenn der Datenverbrauch plötzlich ungewöhnlich hoch ist und Sie sich nicht erklären können, warum.

iPhone gehackt – Was jetzt?

Sie haben also die Gewissheit, dass Ihr iPhone wirklich gehackt wurde. Jetzt sollten Sie auf keinen Fall leichtsinnig sein und so schnell wie möglich handeln.

Häufig stößt man in diesem Fall auf Binsenweisheiten wie: „Hol´ dir einfach eine neue SIM-Karte und schmeiß die alte weg“, oder „Setz dein Handy einfach auf Werkseinstellungen zurück, dann ist alles wieder beim Alten“, oder auch „Wenn du die Spionage-App einfach löschst, musst du dir keine Gedanken mehr machen“. Diese Ratschläge scheinen zwar zunächst Sinn zu machen, aber leider ist es meist nicht so einfach. Hacker machen sich in der Regel schon vorher darüber Gedanken, wie sie es schaffen können, dass ihre Malware auch nach diesen Maßnahmen auf dem Gerät bleibt. Also fangen Sie nicht an, selbst herum zu experimentieren, sondern wenden Sie sich an einen Experten. Es empfiehlt sich jedoch, einige Sofortmaßnahmen zu ergreifen. Sie sollten zum Beispiel alle Passwörter für die Dienste ändern, die Sie mit Ihrem Handy nutzen. Es kann auch nicht schaden, Ihre Bank über den Vorfall zu informieren. Online-Banking Konten sollten am besten gesperrt werden, um keine finanziellen Schäden zu erleiden. Auch wenn es keine Garantie dafür ist, dass die Schadsoftware komplett von Ihrem Smartphone entfernt wird, sollten Sie es dennoch auf Werkseinstellungen zurücksetzen.

So können Sie Ihr iPhone vor Hacker-Angriffen schützen

Wenn es bereits zu einem Hacker-Angriff gekommen ist, hilft leider nur noch Schadensbegrenzung. Aber Vorsicht ist natürlich auch hier besser als Nachsicht. Deshalb sollten wir alle ein paar Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, damit es bestenfalls gar nicht so weit kommt.

Ein wichtiger Punkt, der eigentlich selbstverständlich sein sollte, ist, das regelmäßige updaten des iOS Betriebssystems. Leider gibt es immer noch viele Leute, die Updates immer erst eine Zeit lang vor sich her schieben. Dabei enthalten solche Aktualisierungen häufig Behebungen von bestehenden Sicherheitslücken. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr System auf dem neuesten Stand ist, gehen Sie zum Menüpunkt Einstellungen, von dort aus auf Allgemein und auf Softwareupdate. Falls ein Update verfügbar ist, können Sie es hier sehen und über einen Button direkt herunterladen und installieren.

Eine weitere praktische Funktion ist „Mein iPhone suchen“. Im Fall eines Verlustes Ihres Gerätes, können Sie sich über diese Funktion über ein anderes iOS Gerät in Ihr Konto einloggen und Ihr Handy zurücksetzen, um sicherzustellen, dass es keine persönlichen Informationen mehr enthält. So kann derjenige, der Ihr Handy hat, nicht auf Ihre Daten zugreifen.

Auch ein sicheres Passwort ist eine sehr gute Maßnahme, um Ihr Handy vor unbefugten Zugriffen zu sichern.

Wenn Sie ganz auf Nummer sicher gehen wollen, sollten Sie über ein VPN für Ihr iPhone nachdenken. Durch ein VPN werden alle Ihre Daten verschlüsselt, durch eine Art Tunnel, übertragen. So genießen Sie höchste Sicherheit und Anonymität.

So finden Sie heraus, ob Ihr iPhone gehackt wurde
4.16 (83.16%) 19 Bewertungen

Kommentare sind geschlossen

Formatierte Festplatte wiederherstellen

Die Wiederherstellung einer formatierten Festplatte ist mit Einsatz spezieller Software möglich und erfordert kein hohes Fachwissen. In ein paar Schritten ist das Speichermedium wiederhergestellt und ein Zugriff auf die dort gespeicherten Daten wieder möglich.

Eine Festplatten-Formatierung ist in manchen Fällen erforderlich, doch bei diesem Vorgang droht der unbeabsichtigte Verlust von Bildern, Dateien oder Ordnern. Der Datenverlust ist vor allem dann verheerend, wenn kein Backup auf ein externes Speichermedium erfolgt sein sollte. Versehentliches Formatieren einer Festplatte kann auch zum Verlust wichtiger Daten führen. In beiden Fällen hilft eine Datenwiederherstellung und wie sie funktioniert, können sie in unserem Artikel nachlesen. So könnt ihr dann kinderleicht, eine formatierte Festplatte wiederherstellen.

Wie werden formatierte Festplatten wiederhergestellt?

Wenn eine Festplatte formatiert wird, sind die Daten nach wie vor vorhanden, weil ein Speicherplatz gebildet und Pfade gelöscht wurden. Die Dateien lassen sich dank dieses Faktums wiederfinden und wiederherstellen. Vergleichbar mit einem Freizeitpark, wo alle Wegweiser und Gehwege entfernt wurden, während die Fahrgeschäfte noch existieren. Nur weiß keiner den Weg dahin.

Bei einer irrtümlichen Formatierung besteht die Option die verlorenen Daten wiederherzustellen. Vor der Wiederherstellung sollten Schreibvorgänge vermieden werden, da hierbei eine Überschreibung alter Daten erfolgt und die Datenwiederherstellung erschwert. Diese Regel gilt auch für externe Festplatten.

Zur Rettung der Daten wird die Festplatte an einen PC angeschlossen und mit einer kostenlosen Datenrettungssoftware wie dem EaseUs Data Recovery Wizard der Datenträger durchsucht. Der Suchvorgang nimmt einige Stunden und wenn die Festplatte eine sehr hohe Kapazität hatte sogar Tage in Anspruch. Die geretteten Daten müssen auf einem ausreichend großen Speichermedium gespeichert werden.

Sollte es sich um einen USB-Stick handeln, könnt ihr auch einfach eine „Datenrettung USB-Stick“ im Programm auswählen, und dort ebenfalls die Daten wiederherzustellen.

Manuell sortieren

Nach der Datenwiederherstellung ist eine manuelle Sortierung erforderlich, denn es darunter sind auch Daten die schon im Papierkorb gelöscht wurden. Die Windows-Funktion “Erstellt am” und “Geändert am” hilft dabei eine bessere Übersicht zu den Daten zu erhalten. Fehlen dennoch wichtige Daten, kann das Suchen überschriebener Daten helfen und ist meist eine kostenpflichtige Dienstleistung.

Im Extremfall kann ein Fachmann für die Wiederherstellung beauftragt werden und kostet je nach Elektrofachgeschäft mindestens 60 Euro. Aber, die EaseUS Datenrettungssoftware hat es einfach drauf. Deshalb kann es manchmal eine sinnvolle Investition sein.

Wer seine Festplatte formatiert hat, muss nicht verzweifeln, da es Wege gibt die Daten, die verloren gegangen sind wieder ans Tageslicht zu holen. Eine Datenwiederherstellung dauert zwar Stunden bis Tage, doch diese Zeit sollte eingeplant werden, um auf seine gelöschten Dokumente, Bilder oder Videos aus Jahren wieder erfolgreich zugreifen zu können.

Formatierte Festplatte wiederherstellen
4.11 (82.11%) 19 Bewertungen

Kommentare sind geschlossen

Wenn der Drucker nicht mehr druckt

Nichts ist ärgerlicher, als wenn wichtige Schriftstücke ausgedruckt werden müssen und der Drucker plötzlich seinen Dienst versagt. Das kann eine ganze Reihe von Ursachen haben, die sich teilweise schnell und mit geringem Aufwand auch selbst beheben lassen.

Das sind die häufigsten Fehler

Wenn der Drucker nicht mehr druckt, sollte der User zunächst einmal überprüfen, ob das Gerät eingeschaltet und korrekt angeschlossen ist. Möglicherweise hilft es auch, die USB-Buchse zu wechseln und den Rechner neu zu starten. Ist der Drucker an ein Netzwerk angeschlossen, können hinter dem Problem noch weitere Verbindungsprobleme bestehen.

Zu den häufigen Fehlerquellen gehören auch Papierstaus und leere Tintenpatronen, was aber von den Geräten ohnehin meist angezeigt wird. Überprüfen sollte der User außerdem, ob die Klappe geschlossen ist. Unter Umständen kann es aber auch sein, dass der Drucker im Rechner nicht als Standarddrucker definiert ist, weshalb die Druckaufträge im Nirvana verschwinden.

Versagt der Drucker während eines laufenden Druckauftrags plötzlich seinen Dienst, wurde der Druckauftrag möglicherweise nicht komplett übermittelt. Hier kann es hilfreich sein, den Druckauftrag erneut zu senden.

Bei Tintenstrahldruckern kann es auch vorkommen, dass der Druckkopf verstopft ist. Sobald dieser gereinigt ist, sollte das Gerät wieder einwandfrei funktionieren.

Wenn der Druckkopf verstopft ist

Der Druckkopf eines Tintenstrahlers kann verstopfen, wenn der Drucker nur unregelmäßig genutzt wird oder hohen Temperaturen ausgesetzt ist. Dann besteht nämlich die Gefahr, dass die Tinte austrocknet. Diese Gefahr besteht übrigens vor allem bei Geräten der neuesten Generationen. Denn die modernen Tintenstrahler drucken feiner, um das Schriftbild zu verbessern. Das wiederum erhöht jedoch die Gefahr, dass der Druckkopf verstopft.

Vor der Reinigung des Druckkopfes sollten die betroffenen User zunächst überprüfen, ob vielleicht lediglich die Tinte in der Druckerpatrone eingetrocknet ist. Sollte die Reinigung des Druckkopfes notwendig sein, sollten keinesfalls Hausmittel verwendet werden, die immer wieder empfohlen werden. Dabei handelt es sich beispielsweise um Alkohol, Nagellackentferner oder Essig. Schließlich handelte es sich beim Druckkopf um ein empfindliches elektrisches Bauteil, welches keinesfalls mit Chemikalien oder einer scharfen Flüssigkeit in Kontakt kommen sollte. Die bessere Alternative dazu sind spezielle Reiniger für Druckköpfe und Düsen.

Allenfalls destilliertes Wasser aus der Apotheke kann noch als Reiniger für den Druckkopf in Frage kommen. Auf keinen Fall sollten die Betroffenen aber auf die Idee kommen, den Druckkopf mit Hilfe von Leitungswasser reinigen zu wollen. Der Grund dafür ist simpel: Leitungswasser enthält mikroskopisch kleine Schwebeteilchen. Und diese haben eher den Gegenteiligen als den gewünschten Effekt. Sprich: Die Verstopfung des Druckkopfes verschlimmert sich.

Wenn der Drucker nicht mehr druckt
4.09 (81.74%) 23 Bewertungen

Kommentare sind geschlossen

VPN: Unsichtbar und kostenlos unsichtbar werden

Jeder User hinterlässt eine Vielzahl an digitalen Spuren, sobald er das Internet öffnet und eine Webseite besucht. Online-Unternehmen sind geradezu gierig auf diese Daten, lassen sich damit doch detaillierte und exakte Profile erstellt werden. Doch diese Daten im Netz bergen auch ein enormes Gefahrenpotenzial, schließlich können und werden sie auch von kriminellen Elementen missbräuchlich genutzt werden. Viele User möchten deshalb lieber anonym im Netz unterwegs sein. Doch vor der sichersten Variante, nämlich VPN, scheuen viele zurück, weil dies in aller Regel mit Kosten verbunden ist. Mittlerweile gibt es aber auch VPN kostenlos. Wie funktioniert diese Methode und wie seriös sind die Anbieter?

VPN – was ist das?

Die Abkürzung VPN steht für ein virtuelles privates Netzwerk. Das heißt, die User richten sich ein eigenes internes Netzwerk ein. Wenn sie ins Internet gehen, machen sie das nicht über den Server ihres Providers, sondern über einen sogenannten VPN-Server, also quasi über einen Umweg. Natürlich werden beim Aufruf einer Webseite ebenfalls Daten gespeichert, aber eben die IP-Adresse des VPN-Servers und nicht die des heimischen Rechners. Sobald die VPN-Software installiert ist, hat der Besitzer nicht nur vom heimischen Rechner, sondern auch von unterwegs aus Zugriff auf dieses sichere Netzwerk.

Wie sicher sind kostenlose Programme?

Natürlich stellen beispielsweise kostenlose Apps für VPN-Dienste auch ein Sicherheitsrisiko für den Anwender dar. Schließlich können diese kleinen Programme auf die Funktionalität und auch auf die Karte des Handys zugreifen. Bei so manchem Programm besteht sogar die Gefahr, dass Malware auf dem Rechner installiert wird. Andere Apps wiederum nutzen gar keine Verschlüsselung, sodass Angriffen von außen Tür und Tor geöffnet sind. Es gibt aber durchaus auch verschiedene seriöse kostenlose VPN-Dienste. Es lohnt sich also, vor der Installation in Fachzeitschriften zu stöbern, in welchen diese Apps mit schöner Regelmäßigkeit näher unter die Lupe genommen und bewertet werden.

So lässt sich eine VPN-Verbindung unter Windows 10 herstellen

Wer eine VPN-Verbindung unter Windows 10 einrichten möchte, muss dafür zunächst einmal ein VPN-Profil anlegen. Private Anwender finden die passenden Apps im Windows-Store und sollten sich anschließend auf der Webseite des Anbieters darüber informieren, welche Verbindungseinstellungen gemacht werden müssen.

Anschließend klicken die User auf die Startfläche und wählen hier unter dem Menüpunkt Netzwerk und Internet via Einstellungen die Option „VPN-Verbindung“ hinzufügen aus. Anschließend wählen sie als Anbieter „Windows (integriert)“, geben im Dialogfeld einen Verbindungsnamen ein und im Feld Servername die IP-Adresse des VPN-Servers. Dann müssen sie den VPN-Typen des Anbieters eingeben, diese Informationen speichern und können eine Verbindung herstellen.

Das eigene VPN

User, die technisch versiert sind, können über verschiedene Open-Source-Entwicklungen auch ihr eigenes VPN herstellen. Möglich ist das beispielsweise mit SoftEther oder OpenVPN. Allerdings können das nur User realisieren, die auch das entsprechende technische Verständnis haben und die notwendige Erfahrung mitbringen. Für den Login müssen sie zudem einen bereits bestehenden Dienst wählen. Alternativ ist es auch möglich, die Verbindung über einen ausländischen Server herstellen. Und natürlich müssen User, die sich ihr eigenes VPN einrichten wollen, auch selbst dafür Sorge tragen, dass diese Verbindung auch wirklich sicher ist.

Ein Browser mit kostenlosem VPN

Der Browser Opera hat sich bereits einen gewissen Namen als Alternative zu bekannten Browsern wie dem Internet Explorer gemacht. Dieser Browser bietet den großen Vorteil, dass hier bereits ein kostenloses VPN integriert ist, der jedoch nur beim Surfen funktioniert.

VPN: Unsichtbar und kostenlos unsichtbar werden
3.75 (75%) 4 Bewertungen

Kommentare sind geschlossen

VR: Eine Zukunftstechnologie ist auf dem Vormarsch

Noch vor zehn Jahren hätte es wohl niemand für möglich gehalten, dass die Virtuelle Realität schon in absehbarer Zeit fast zum Alltag wird. Denn mit dieser Zukunftstechnologie wurde schon seit Mitte der 1950er Jahre experimentiert – allerdings mit einem äußerst mäßigen Erfolg. Der Grund dafür lag schlicht und ergreifend darin, dass sowohl Rechner als auch Grafikkarten zu leistungsschwach waren, um befriedigende Ergebnisse zu erzielen.

Doch das hat sich im zweiten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends gründlich geändert. Längst ist VR nicht mehr nur ein Thema, mit dem sich Gamer und eingefleischte Fans auseinandersetzen. So hatte der Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. bereits im Januar 2018 anlässlich der Verleihung des Deutschen Digital Awards festgestellt, dass VR inzwischen auch in der Wirtschaft angekommen ist und in zahlreichen Bereichen genutzt wird.

Wo wird VR Technik eingesetzt

Genutzt wird VR Technik vor allem in jenen Bereichen, in welchen es darum geht, Dinge zu planen, ohne sie greifbar vor sich zu haben. Also beispielsweise in der Forschung und Entwicklung oder in der Raumplanung. Doch bereits 2019 hat die VR Technik Einzug in weitere Bereiche gefunden. So war 2019 etwa in Nordrhein Westfalen ein Pilotprojekt zum Einsatz der Virtuellen Realität für den Deutschunterricht von Flüchtlingen gestartet. Der Grund: Die Schüler haben dadurch die Möglichkeit, die Sprache in einer geschützten Umgebung zu erlernen, was natürlich auch dazu beiträgt, ihre Ängste und Schüchternheit abzulegen. In Niedersachsen wiederum kam erstmals ein Fahrsimulator mit VR Technik zum Einsatz, um den Probanden eindrucksvoll zu demonstrieren, zu welchen Beeinträchtigungen Alkohol am Steuer führen kann.

Was brauchen Unternehmen für den effektiven Einsatz?

Gefragt ist VR Technik aber mittlerweile auch bei Unternehmen aus anderen Branchen. Hier in erster Linie, wenn es darum geht, Mitarbeitern oder Kunden besonders eindrucksvolle Erlebnisse zu verschaffen. Also etwa bei Schulungen oder der Durchführung von Events, aber auch im Marketing. Unternehmen, welche derartige Maßnahmen geplant haben, sind in jedem Fall gut beraten, wenn sie sich schon rechtzeitig im Vorfeld mit einer VR Agentur in Verbindung setzen.

Der Grund: Die VR Experten können ihre Kunden in allen Phasen der geplanten Maßnahme begleiten, von der Konzeption bis hin zur konkreten Umsetzung. Denn für Laien ist es nicht unbedingt einfach, abzuschätzen, welche Ideen sich letztlich technisch im Rahmen eines vertretbaren Budgets umsetzen lassen. Schließlich übernehmen die Experten der Agentur dann auch das VR App Development für die verschiedensten Arten von Anwendungen. Möglich sind Lösungen für mobile und desktopbasierte Anwendungen ebenso wie für webbasierte Anwendungen, um der Homepage des Unternehmens das besondere Etwas zu geben.

VR: Eine Zukunftstechnologie ist auf dem Vormarsch
3.64 (72.73%) 11 Bewertungen

Kommentare sind geschlossen

Top iPhone-Games 2019: Das sind unsere Favoriten

Die Zahlen sind klar: Mit Spielen auf iPhone, iPad und Android-Geräten lässt sich eine Unmenge an Geld verdienen. Davon hat auch der Nutzer etwas; der Konkurrenzkampf der Spielehersteller sorgt dafür, dass Kunden eine Auswahl immer besserer und aufwendigerer Mobile Games zur Verfügung stehen haben. Doch welches sind die besten 2019? Wir haben unsere Home Screens durchforstet und stellen hier fünf der kurzweiligsten Spiele in diesem Jahr vor.

Nummer eins: Quizduell

Zugegeben: Quizduell gibt es bereits seit 2013 und am Spielprinzip hat sich in den letzten sechs Jahren nicht viel verändert. Wir finden, es ist Zeit für ein Revival! Der Entwickler FEO Media hat schließlich im Hintergrund ständig weiter an der App geschraubt, Fehler verbessert und neue Funktionen hinzugefügt. Vielleicht viel wichtiger – auch der Pool möglicher Fragen wurde durch immer neue Nutzereinreichungen stetig größer und ist in Kategorien von ‚Macht und Geld‘ über ‚Zeugen der Zeit‘ und ‚Medien und Unterhaltung‘ bis hin zu ‚Wunder der Technik‘ teilweise richtig anspruchsvoll. Wir sprechen eine definitive Empfehlung für alle aus, die gerne ihre Allgemeinbildung auf die Probe stellen!

Nummer zwei: Pokerface

Online-Poker gibt es schon seit den Anfängen des Internets – zu praktisch ist hier die Möglichkeit, zu spielen, ohne versehentlich verräterische Gesichtsausdrücke preiszugeben. Wer sich hier versuchen will, dem empfehlen wir, zunächst alle notwendigen Infos zu Poker auf dem iPhone zusammenzusammeln – schließlich steht hier Ihr hart verdientes Geld auf dem Spiel. Fühlen Sie sich daraufhin sicher, kann etwa PokerStars ein erster Anlaufpunkt sein; hier bekommt man aktuell tolle Boni.

Nummer Drei: Ordia

Ordia punktet bereits auf den ersten Blick mit einer farbenfrohen und einprägsamen Grafik – kein Wunder, die App ist schließlich nicht umsonst Gewinner des diesjährigen Apple Design Awards. Das Prinzip ist schnell erklärt: Mit einfachem Fingertippen steuert man ein kugelrundes Lebewesen durch eine fantasievoll gestaltete Welt, in der es umherspringen, rutschen, hüpfen und an Oberflächen festkleben kann. Wir fühlen uns hier ein wenig an ‚Badland‘ in einer weniger düsteren Stimmung erinnert.

Nummer Vier: Bloons TD 6

Nach dem unglaublichen Erfolg von Version 5 will das Tower Defense Game Bloons in der sechsten Runde erneut Spieler aller Altersgruppen in seinen Bann ziehen. Und das gelingt: In gewohnter Manier muss der Spieler seine Türme – sprich Affen – strategisch platzieren und immer wieder aufrüsten, um gegen stetig stärker und größer werdende Wellen aus Luftballons anzukommen. Dieses Mal mit dabei: Neue Affen, ein weiterer Upgrade-Zweig auf allen bestehenden Türmen und umfassend überarbeitete Animationen.

Nummer Fünf: aquapark.io

Der Sommer ist da! Das soll man auch auf dem Handy merken: aquapark.io versetzt den Spieler auf eine Wasserrutsche, auf der man auf dem Weg nach unten möglichst viele Gegner aus der Bahn schleudern sollte. Das ist gar nicht so leicht wie zunächst gedacht – die rutschige Oberfläche sorgt dafür, dass man nur all zu leicht selbst über die Bande geht und dann unbedingt weiter unten wieder den Einstieg finden muss, um das Rennen nicht zu verlieren.

Artikel bewerten

Kommentare sind geschlossen

iOS 13: Das kann die neue ‚Find my‘-App

Als Apple vor einer Woche mit großem Tamtam mit iOS 13 die neuste Version des iPhone-Betriebssystems vorstellte, kam eine Neuerung unerwartet: Die ‚Find my‘-App. Wir stellen vor, was sich geändert hat.

Diese Features hat Apples neue ‚Find my‘-App

Mit ‚Find my‘ hat der kalifornische Konzern alle Funktionen, die mit der Handyortung zu tun haben, in eine App verpackt – ein längst überfälliger Schritt, schließlich gab es in der Zeit davor keine plausible Begründung für die Aufteilung. Den Standort seiner Freunde konnte man zunächst nur über die ‚Find my friends‘-App nachvollziehen, später auch über die Nachrichten-App. Wer sein iOS-Gerät verloren hatte oder es einfach nur per Tonsignal wiederfinden wollte, musste zusätzlich noch die ‚Find my iPhone‘-Anwendung herunterladen. Die neue App erlaubt es dem Nutzer nun, beide Dienste in einem zu nutzen.

Doch das ist selbstverständlich nicht alles: Wer noch vor iOS 13 sein iPhone verlor, musste hoffen, dass das Gerät immer noch eine Internetverbindung hatte, da eine Ortung sonst ein Ding der Unmöglichkeit war. Nicht so mit der neusten Inkarnation des mobilen Betriebssystems – hier setzt Apple auf eine Technologie namens ‚crowd sourced location tracking‘. Das funktioniert, weil iPhones, iPads und iPods in regelmäßigen Abständen ein Bluetooth-Signal aussenden.

Wird dieses dann von einem Apple-Gerät in der Nähe aufgefangen, kann dieses den Standort an den Besitzer zurücksenden, der es als ‚fehlend‘ markiert hat – vollständig im Hintergrund, anonym und verschlüsselt soll das laut offiziellen Angaben ablaufen, selbst Apple habe wohl keinen Zugriff auf die Standortinformationen der App-Nutzer, da der Code für die Verschlüsselung auf dem zweiten, mit dem Internet verbundenen iPhone und nicht auf den Servern des Konzerns gespeichert wäre.

Wir sind gespannt, ob sich dadurch in Zukunft Diebstähle aufklären lassen werden – bisher war es eine gängige Methode, das gestohlene Gerät entweder auszuschalten oder die SIM-Karte zu entfernen und WLAN-Verbindungen zu beenden, was die Ortung mittels ‚Find my iPhone‘ unmöglich machte.

Das versteckt sich noch in ‚Find my‘

Produkte wie ‚Tile‘ lassen sich mit dem Schlüsselbund verbinden und sorgen dafür, dass man auch diesen nicht mehr einfach verliert. Diesen Nutzen hat jetzt wohl auch Apple erkannt – zumindest fand man im aktuellen Code der iOS 13-Beta einen Hinweis auf ein sogenanntes ‚Tag‘.

Dieses ließe sich dann mit dem iPhone koppeln und ebenfalls in der ‚Find my‘-App anzeigen. Ganz neue Möglichkeiten eröffnet das in Kombination mit crowd sourced location tracking: Da nur die wenigsten Schlüsselanhänger eine riesige Batterie sowie eine GPS-Einheit eingebaut haben, ließe sich hier eine völlig neue Funktionalität durchsetzen, die Schlüsseltrackern zum Durchbruch verhelfen könnte.

Noch ist allerdings unklar, wann und ob überhaupt der Konzern ein solches Produkt in Zukunft vorstellen wird – möglich wäre jedoch eine Veröffentlichung im Rahmen des alljährlichen iPhone Special Events.

iOS 13: Das kann die neue ‚Find my‘-App
4.11 (82.22%) 18 Bewertungen

Kommentare sind geschlossen

Apples Smart-Home-System HomeKit – bisher noch im Schatten von Amazon Echo und Google Home

Ob QWERTY-Tastaturbelegung, VHS oder Blu-Ray Disc – auch da der Verbraucher es übersichtlich und unkompliziert mag, setzt sich in vielen Bereichen am Ende ein bestimmter Standard durch. Seit einigen Jahren soll nun das Smart Home das Leben noch einfacherer machen. Wer nun vermutet, dass die Hersteller der unterschiedlichen Systeme ebenfalls auf einheitliche Standards setzen und mühelos Systeme und Komponenten miteinander verbunden werden können, wird allerdings enttäuscht. So ist auch die Kompatibilität mit Apples HomeKit noch zu häufig ein Problem. Doch es gibt Lösungen.

Ganzen Artikel lesen →

Apples Smart-Home-System HomeKit – bisher noch im Schatten von Amazon Echo und Google Home
4.04 (80.83%) 24 Bewertungen

Kommentare sind geschlossen