Praktisches Onlinetool auf duden.de ergänzt Pages bei der Rechtschreibprüfung

Textverarbeitung ist ein sperriges Wort und manchmal wirkt es auch so, dass sich das Programm der Wahl dem Schreibfluss wehrhaft entgegenstellt. Egal ob Microsoft Word oder Pages von Apple, viele Funktionen sind ein Segen und Fluch zugleich. Es ist gar nicht so einfach, ein fehlerfreies Schriftdokument zu erstellen. Ein Grund ist auch die Rechtschreibprüfung, also die Hoffnung auf einen Text ohne Fehler. Man könnte fast schon dazu sagen, niemand ist perfekt und schon gar nicht eine Software, auch wenn diese ja eigentlich dafür da ist, einen zu unterstützen und zu entlasten. Mein Tipp für das Schreiben mit dem Mac: verlasst Euch nicht auf die Autokorrektur, auch nicht auf die Anzeige für fehlerhafte Wörter, sondern nutzt den Duden, der ganz einfach und kostenlos online genutzt werden kann.

Eine Voraussetzung für das browserbasierte Rechtschreibprogramm von Duden ist eine funktionierende Internetverbindung. Das war es eigentlich auch schon.

Die Arbeit nach dem Schreiben

Jeder, der Texte auf seinem Mac verfasst wird eine andere Vorgehensweise der Textüberprüfung bevorzugen. Manche korrigieren das Geschriebene direkt nachdem es falsch getippt wurde, andere schreiben erst einmal alles in einem Rutsch durch und erledigen erst im Nachhinein die Rechtschreibprüfung. Der Vorteil dabei ist, dass die Gedanken ohne Unterbrechung “zu Papier“ gebracht werden, was unter anderem auch das effektive und konzentrierte Arbeiten unterstützt.

Vorbereitung

Bevor es mit der Vorstellung des Online-Duden weitergeht, an dieser Stelle noch ein Tipp was die Gliederung des zu korrigierenden Textes angeht. Die kostenfreie Nutzung auf duden.de bietet die Möglichkeit, Textabschnitte mit maximal 800 Zeichen auf einmal zu überprüfen. Längere Bereiche können daher nicht als Ganzes in die Korrekturmaske der Webseite übernommen werden beziehungsweise, schneidet die Software den Text einfach nach der maximalen Buchstabenzahl ab. Insbesondere bei längeren Texten wirkt sich eine Absatzgliederung nicht nur positiv auf das Leseverhalten aus, sondern auch auf die Handhabung und den Workflow auf duden.de

Der praktische Teil des Korrekturvorgangs ist äußerst simpel und funktioniert nahezu selbsterklärend. Übrigens, eine schnelle Internetverbindung und ein Rechner mit genügend freiem Arbeitsspeicher ermöglichen ein schnelles Navigieren zwischen dem Textverarbeitungsprogramm und dem Onlinetool. Mit dem Mac springt Ihr einfach mit der Tastenkombination “Command“+“Tabulator“ zwischen den aktiven Anwendungen.

Shortcuts helfen bei der Textformatierung

Vorher müsst Ihr den Textabschnitt mit maximal „Zeichen“ markieren und kopieren. Auch hier hilft der Shortcut “Command“ + „C“, alternativ dazu den gewünschten Bereich markieren und mit aktivierter rechter Maustaste die Funktion „Kopieren“ auswählen.

Nach dem Kopiervorgang folgt der Wechsel auf das Onlinetool von Duden. Direkt auf der Startseite ist das Fenster für die Textkontrolle dargestellt. Hier wird der zuvor markierte und kopierte Textabschnitt eingefügt und über den Button “Text korrigieren“ bestätigt. Jetzt wird der Nutzer auf eine eigene Seite weitergeleitet, der Entwurf steht mit Korrekturmarkierung bereit.

Duden prüft und gibt Möglichkeiten zur Korrektur aus

Mit einem Klicken auf das unterstrichene und fehlerhafte Wort oder einen Satzteil schlägt Duden eine Lösung vor. Diese kann übernommen werden oder der Text lässt sich über den „Bearbeiten-Button manuell bearbeiten. Möchte man den gesamten Text löschen, ist auch das über den Befehl “Text löschen“ möglich. Nach erfolgter Verbesserung lässt sich der Text erneut korrigieren.

Nach der Rechtschreibprüfung muss schließlich nur noch die fertige Ausgabe in das genutzte Textverarbeitungsprogramm übertragen werden. Auch hier hilft wieder das “Copy-Paste-Verfahren“, die Auswahl wird wieder an die Stelle eingefügt, wo sich die noch aktive Textmarkierung befindet. Der Absatz lässt sich natürlich auch an jeder anderen Stelle einfügen, dazu einfach den Cursor auf die gewünschte Position setzen und dann den kopierten Inhalt einfügen.

Wer viel schreibt, macht auch viele Fehler – dank Duden kein Problem

Wie mit allen anderen Programmen auch benötigt auch dieses eine gewisse Einarbeitungszeit bis die einzelnen Schritte sicher funktionieren und leicht von der Hand gehen. Für ein kostenloses Tool ist die Duden Rechtschreibprüfung in jedem Fall zu empfehlen, da das Programm gründlicher und sicherer arbeitet als die integrierte Korrekturfunktion von Pages. Hier sind viele Begriffe unbekannt und werden trotz korrekter Schreibweise als fehlerhaft markiert.

Übrigens, ab und an, kann es vorkommen – wie jetzt auch – dass auf duden.de Wartungsarbeiten durchgeführt werden. Das dauert womöglich 1-2 Stunden, danach ist der Service wieder wie gewohnt nutzbar.

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Schönere Fotos mit dem iPhone – Der Porträtmodus zaubert Bilder mit Bokeheffekt

Das iPhone zählt zu den besten Kameras im Smartphonesektor. Bereits mit der Vorstellung des ersten iPhone sorgte die integrierte Fotofunktion für Furore, mit der Entwicklung neuer Versionen achtete Apple stets auf die Verbesserung der Linsen, Sensoren und Softwarefunktionen für die mobile Fotografie. Nutzer des iPhone 7 Plus, iPhone 8Plus und des neuen iPhone X freuen sich über einen bestimmten Fotomodus, der es erlaubt Motive mit einem Unschärfeeffekt zu versehen. Je nach iPhone Generation lassen sich zudem auch noch weitere Lichteffekte hinzufügen. Insbesondere für die Aufnahme von Porträts bietet Apple so eine Funktion, die sonst nur professionellen Kameras mit Spiegelreflextechnik und entsprechender hochwertiger Objektive vorbehalten ist.

Porträt-Modus mit dem iPhone, Bild: Apple

Porträt-Modus mit dem iPhone, Bild: Apple

Duallinsentechnik ermöglicht visuellen Tiefeneffekt

Der Porträtmodus ist eine spezielle Funktion der integrierten App von iPhone 7Plus, iPhone 8Plus und iPhone X. Diese Geräteversionen verfügen über ein spezielles Dualsystem der Linsen, mit dem es möglich ist, einen Unschärfeeffekt zu erzielen. Während eine Linse, das Motiv im Vordergrund fokussiert und ablichtet, tastet die zweite Linse den Hintergrund ab. Durch die iOS Software wird aus zwei Bildern ein einziges Bild berechnet, ein hochwertiges Porträt entsteht. Dieser Effekt wirkt nicht nur bei Fotografien, die Menschen abbilden, auch Landschaftsfotos wirken dadurch noch professioneller und emotionaler – das Motiv im Vordergrund erscheint scharf, während Formen, Übergänge und Farben im Hintergrund weich verschwimmen. Mit dem iPhone 8Plus und dem iPhone X lassen sich zudem auch erweiterte Lichteffekte hinzufügen.

Damit die Porträtfunktion ab den genannten iPhone-Generationen genutzt werden kann, ist es notwendig, zuerst iOS auf die neueste Version zu aktualisieren. Nach dem öffnen der Kamera-App lässt sich der Modus Porträt einfach durch Streichen der unterschiedlichen Modi auswählen. Ist die Auswahl aktiv, zeigt die App durch automatisches Abmessen der Linse ein gelbes Porträtfeld. Dies ist der Bereich, der im entstehenden Bild scharf dargestellt wird. Mit dem Betätigen des Auslösesymbols berechnet das iPhone die Motivbereiche und erstellt das gewünschte Foto.

Es ist auch möglich, den aktivierten Porträtmodus wieder zu deaktivieren.

  1. Das zu bearbeitende Foto aus der Bibliothek wählen
  2. Funktion “Bearbeiten“ antippen
  3. Auswahl des Modi Porträt

Mit Wiederholung dieses Befehls lässt sich der Effekt jederzeit auch wieder aktivieren.

Zusätzliche Porträtlichter bewirken professionelle Aufnahmen

Das iPhone, ab Generation 8 Plus, bietet einen speziellen Effekt, der mit Lichteinstellungen noch mehr Tiefe, Kontrast und Schärfe auf das Motiv zaubert. Apple bezeichnet die Funktion als “Studiolicht“, dabei werden Gesichtszüge aufgehellt. Mit “Konturenlicht“ wird ein dramatischer Effekt erzeugt und durch die Auswahl “Bühnenlicht“ erhellt sich das Hauptmotiv im Spotlightbereich. Eine erweiterte Filteroption zaubert zudem auch noch klassisch hochwertige Schwarz-Weiß-Fotos mit selbigen Spotlighteffekt.

Um die Lichteinstellungen auszuwählen, wird zuerst das zu bearbeitende Foto aus der Bibliothek in der Bildbearbeitung geöffnet. Mit dem Befehl “Bearbeiten“  öffnet sich eine Auswahl mit den verschiedenen Belichtungseinstellungen.

Ein zusätzliches Feature ist bislang dem iPhone X vorbehalten, der Porträtmodus für Selfie-Aufnahmen mit der vorderen Kamera. Apple bezeichnet die Technik der verwendeten Kamera als TrueDepth-Kamera.

  1. Öffnen der Kamera App
  2. Auswahl des Feature Porträt
  3. Tippen des Kamerawechsel-Symbols auf dem Bildschirm (das iPhone wechselt von der Rückseitenkamera auf die vordere Kamera)
  4. Positionieren des iPhone vor dem Gesicht
  5. Fotoaufnahme durch Betätigen der Lautstärketaste

Bokeheffekt sonst nur bei Profilkameras möglich

Der Unschärfemodus wird in der Fotografie auch als Bokeh bezeichnet. Das weiche Verschwimmen des Hintergrunds erzeugt eine harmonische Stimmung. Farben grenzen sich weniger hart ab, die Übergänge gehen fließend ineinander über. Das fokussierte Motiv im Vordergrund setzt sich stärker ab, als bei herkömmlichen Fotografien ohne diesen Tiefeneffekt. Solche Funktionen lassen sich normalerweise nur mit hochwertigen Fotogeräten und entsprechender Objektive realisieren.

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